Vegane Weihnachtsplätzchen: Mignon-Herzen

Mignon Herzen - vegane Weihnachtsplätzchen

Rezept für vegane Mignon-Herzen

Das sind meine absoluten Favoriten in der Weihnachtszeit. Die Mignon-Herzen sind fein würzig, schokoladig, saftig und ganz fein säuerlich durch das Johannisbeer-Gelee. Diese Kombi find ich unschlagbar. Seitdem wir die unvegane Variante entdeckt haben, hat es nie wieder ein Weihnachten ohne sie gegeben. Dies ist nun das Rezept ohne Ei – einfacher und ohne Abstriche im Geschmack. Das bezeugen unzählige Beschenkte!
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Hilfe, ich bin privilegiert! Was nun?

Umgang mit Privilegien

Was tun mit meinem Privileg?

In meinem vorherigen Artikel über Privilegien ging es darum, was es bedeutet, ein bestimmtes Privileg zu haben, und darum, Privilegien zu erkennen, die ich selber habe. Wenn ich hier von Privilegien spreche, dann als „Gesellschaftliche Vorteile oder Nicht-Nachteile, die ich aufgrund meiner Zugehörigkeit zu einer Gruppe habe.“1. Wenn dir das Thema noch fremd ist, empfehle ich dir sehr, zunächst den vorherigen Artikel zu lesen. Dieser Artikel ist unter Umständen etwas schwieriger zu lesen und zu verstehen als bisherige und ein bisschen Hintergrundwissen erleichtert die Sache. → weiterlesen

  1. Die lange, dafür exakte Definition nach Miki Kashtan: Zugänge zu Ressourcen, die das Ergebnis von gesetzlichen oder sozialen Normen sind, die etwas mit der Mitgliedschaft zu einer Gruppe zu tun haben, unabhängig von einer bestimmten Handlung, Nicht-Handlung oder sogar Bewusstheit auf Seiten der Menschen, die diesen Zugang haben, über die Existenz der Ungleichheit, die potentiellen Vorteile für sie oder die Kosten für die anderen. []

Warum du vermutlich gute Gründe hast, Fleisch zu essen

Fleisch essen - Zeit zum Aufbruch

Fleisch essen aus der Sicht der menschlichen Bedürfnisse

Wenn es dir so geht wie den meisten anderen Menschen in Deutschland, isst du seit deinem ersten Lebensjahr Fleisch. Das bedeutet, dass du

  1. Fleisch isst, solange du denken kannst
  2. dich nicht bewusst dafür entschieden hast, Fleischesser*in zu sein
  3. Fleisch essen für normal, natürlich und notwendig hältst.

Fleisch essen erfüllt uns zutiefst menschliche Bedürfnisse. Auf Fleisch zu verzichten auch. Ich will mit Hilfe der Grundsätze der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) eine neue Sichtweise auf das Fleisch essen eröffnen. Ich will dich dazu einladen, dir die Bedürfnisse hinter dem Fleisch essen und dem Fleischverzicht anzusehen.

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Wie privilegiert bin ich eigentlich?

Privileg - abgebildet sind viele sehr verschiedene Menschen

Immer wieder bin ich über das Thema „Privileg“ gestolpert und jetzt will ich mich endlich ausführlicher damit beschäftigen. Für mich ist es ein schwieriges Thema. Es breitet ein Spannungsfeld aus, das keine einfachen Antworten kennt. Soviel schonmal vorneweg. Und ich schreibe diesen Artikel als eine extrem privilegierte Person1.

Was bedeutet Privileg?

Aber vielleicht erstmal grundsätzlich: Was bedeutet „Privileg“? Oder vielleicht ist auch die Frage passender: Was ist Privileg-Bewusstsein?

Ein Privileg (Pl. Privilegien, von lat. privilegium „Ausnahmegesetz, Vorrecht“) ist der unverdiente Vorteil einer bestimmten Gruppe in der Gesellschaft. (everydayfeminism.com)

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  1. vermutlich wie die meisten meiner Leser*innen []

1 Jahr Auszeit – Erfahrungen, die ich teilen möchte

Auszeit Erfahrungen - Bild einer Bank am Vättern-See

Hier geht’s zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 meiner Auszeit-Erfahrungen.

Es ist Zeit. Seit nunmehr einem Jahr mache ich meine sogenannte Auszeit. Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, aufzutauchen, um mich zu blicken und loszugehen. Und natürlich auch ein bisschen darüber nachzudenken, was das alles gebracht hat. Was passiert während so einer Auszeit? Wo tauchen Schwierigkeiten auf? Dabei möchte ich so ehrlich und offen wie möglich schreiben, damit du, wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, eine Auszeit zu nehmen, vielleicht auch etwas davon hast. Natürlich sind das nur meine Erfahrungen und sicher nicht allgemeingültig.
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Das Wunder des empathischen Zuhörens

Empathisch zuhören Titelbild

Einfach nur zuhören

Mein erstes Aha-Erlebnis, das ich mit der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) verbinde, war die Erfahrung, dass mir jemand zuhört. Ich erzählte einfach nur, was mir auf der Seele lag; und es hörte jemand aufmerksam zu – ohne zu urteilen, Ratschläge zu erteilen oder zu sagen, dass das doch gar nicht so schlimm sei im Vergleich zu dem, was XY durchgemacht hätte. Das tat unheimlich gut!
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„How to be Great at Doing Good“ – effektiv Gutes tun

Buchcover How to be Great at Doing Good - Effektiver Altruismus

Rezension und kritische Gedanken zum Effektiven Altruismus

„How to be Great at Doing Good“ (deutsch: Wie ich großartig im Gutes tun sein kann) ist das zweite Buch1 von Nick Cooney, das ich lese. Nick Cooney ist stellvertretender Vorsitzender von Mercy for Animals, einer US-amerikanischen Tierrechtsorganisation, und schreibt über die Themen: Effektiver Altruismus und Aktivismus. Das Buch ist derzeit nur auf englisch erhältlich. Deswegen werde ich die (für mich) wichtigsten Informationen zusammenfassen, damit auch deutschsprachige Leser*innen etwas davon haben. Außerdem will ich das ganze weiter unten auch kritisch betrachten.
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  1. Das andere Buch, das ich von Nick Cooney gelesen habe, ist „Change of Heart: What Psychology can teach us about spreading social change“ und ich empfehle es zu 100% weiter -> Link zu goodreads []

Silvester allein zu Haus – Rückblick auf’s Jahr 2016

silvester allein zu hause

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2016

Mir war nicht nach feiern. Nicht, weil das Jahr nicht ausreichend Momente zum Feiern gehabt hätte. Vielleicht eher, weil die Art, wie wir normalerweise Silvester feiern, sich nicht passend anfühlte. Und die Alternative war noch nicht geboren.

Ich freute mich, als ich die Wohnung endlich für mich hatte. Ich hatte die Idee, dass ich irgendwie für mich alleine einen schönen Weg finden würde, das Jahr 2016 zu beschließen – und das neue zu begrüßen. Zwei Freunde hatten mir mitgeteilt, dass sie auch alleine sein würden. Und ich freute mich an der Vorstellung, an zwei ganz verschiedenen Orten zwei Menschen zu wissen, die ihre eigene Art des Jahreswechsels begehen.
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Wie unangenehme Gefühle unser Leben bereichern

negative gefühle annehmen

Warum es auch gut sein kann, wenn es uns schlecht geht

Sogenannte negative Gefühle sind verpönt. Dazu gehören Angst, Trauer, Scham, Ärger, Bitterkeit, Hilflosigkeit, Frustration oder Schmerz. Vielleicht fallen dir noch weitere ein. Erwünscht sind hingegen sogenannte positive Gefühle wie Freude, Heiterkeit, Offenheit oder Gelassenheit. Diese Bewertung führt dazu, dass wir unangenehme Gefühle oft gar nicht zulassen, unterdrücken oder überspielen. Dabei wollen auch diese Gefühle gut für uns sorgen. Denn sie zeigen uns, wenn wichtige Bedürfnisse unerfüllt sind. → weiterlesen