Aus den Augen, aus dem Sinn oder: Amazon-Alternativen

Bücherregal

Dieser Artikel ist älter als 3 Jahre. Es kann sein, dass die darin enthaltenen Informationen nicht mehr ganz aktuell sind und ich ihn heute anders schreiben würde.

Aus den Augen, aus dem Sinn. Oder haben Sie in letzter Zeit mal wieder über die Amazon-Skandale nachgedacht? Warum auch, es gibt ja ständig neue Skandale. Und wenn es gerade keine gibt, dann werden eben künstlich welche gemacht. Oder war es etwa nicht skandalös, dass die Grünen einen Veggie Tag forderten?

Nachdem der kurze Schock über den rechtsradikalen Sicherheitsdienst und die schlimmen Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter bei Amazon vorbei war, kletterte die Amazon-Aktie jedenfalls wieder in neue Rekordhöhen. Laut Handelsblatt schrieb der Konzern zwar im letzten Quartal rote Zahlen, das hätte allerdings nichts mit der schlechten Presse zu tun, sondern mehr mit den hohen Investitionen der Firma.

Woran liegt das also, dass wir nach einem kurzen Aufschrei – wenn überhaupt – so schnell wieder alte Gewohnheiten aufnehmen? Sind wir so vergesslich oder sind uns die ausländischen Leiharbeiter egal? Oder ist an „der Macht der Gewohnheit“ doch etwas dran?

Gewohnheiten lassen sich deswegen so schwer ablegen, weil sie eine Überlebensstrategie sind. Wenn ich es gewohnt bin, mir jeden Morgen und jeden Abend die Zähne zu putzen, brauche ich nicht mehr überlegen: „Soll ich mir die Zähne putzen? Und wenn ja, wann?“ Das spart Denkleistung. Und so ist es in vielen Bereichen. Wenn ich es gewohnt bin, nach der Arbeit sofort den Fernseher einzuschalten und mich von der Glotze berieseln zu lassen, dann muss ich nicht mehr drüber nachdenken, was ich sonst mit meiner Zeit anstellen soll. Wenn ich es gewohnt bin, bei jedem Buch- oder DVD-Wunsch, den ich habe, auf Amazon zu gehen, dann brauche ich nicht darüber nachdenken, wo ich diese Bücher oder DVDs sonst herbekomme. Gerade, wenn ich weiß, dass ich dort immer alles sofort bekomme. Es ist kein bewusster Gedanke notwendig, Gewohnheiten auszuführen. Das kann Vorteile haben – wie im Fall des gewissenhaften Zähneputzers -, es kann aber auch tückisch sein – wie im Fall der TV-Couch-Potato.

Wer also Gewohnheiten ablegen will, muss sich dieser erstmal bewusst werden. Und bevor man Amazon den Rücken kehrt, muss man erstmal über Alternativen Bescheid wissen. Dazu muss man wissen, was einem selbst beim Einkauf wichtig ist und warum man sich ursprünglich für Amazon entschieden hat.

Nehmen wir an, ich suche ein Buch zum Thema „Gewohnheiten“. Amazon zeigt mir die besten Ergebnisse zuerst. Alle Ergebnisse sind bewertet. Damit ich mir sicher sein kann, dass das Buch gut ist, vergleiche ich die Bewertungen und lese mir die besten und schlechtesten durch. Die meisten Bücher sind sofort lieferbar. Wenn ich das Buch also morgen zum Geburtstag meiner Freundin brauche, kann ich es jetzt bestellen und es wird wahrscheinlich rechtzeitig da sein. Wenn ich per Express bestelle, kann ich mir sogar ganz sicher sein, dass es morgen da ist. An diesen Service gewöhnt man sich. Und hätte man nicht gesehen, wie Leiharbeiter tagein tagaus rund um die Uhr in Schichten schuften, würde man meinen, da würden fröhliche, fleißige Heinzelmännchen arbeiten.

Gibt es also Alternativen? Ja. Gibt es Alternativen, die genau denselben Service und dasselbe Angebot bieten? Nein.

Wem der soziale Aspekt eines Online-Buchhandels wichtig ist, der mag sich für eine der folgenden Alternativen entscheiden:

buch7.de – der Buchhandel mit der sozialen Seite
Buch7 gibt 75% seiner Gewinne, das sind ca. 10% vom Gesamtumsatz, für soziale Projekte ab. Beim Kauf kann man selbst Projekte vorschlagen, die Entscheidung, was gefördert wird, liegt allerdings bei der Geschäftsführung. So wurde beispielsweise für ein Notruftelefon für Jugendliche, die Dokumentation alter Handwerksberufe und einen Wettbewerb zur Wassergewinnung in Wüstenstaaten gespendet. Bestellungen ab 19,95€ sind versandkostenfrei, darunter fällt leider ein Versandbetrag an. Auch, wenn man wie ich gerne englischsprachige Bücher liest, wird man dort fündig. Der Versand dauert allerdings 1-2 Wochen. Viele deutschsprachige Bücher sind vorrätig und können sofort verschickt werden. Obwohl der Shop buch7 heißt, bietet er auch Musik und Filme an.

FairBuch.de
FairBuch spendet 2% des Warenpreises an die Kindernothilfe. Hier ist der Versand kostenlos, was sich ungünstig auf den Spendenbetrag auswirkt, aber dafür den Kunden entgegen kommt. Auch hier gibt es sowohl Bücher, als auch Musik und Filme. Auch englischsprachige. Das Angebot ist nach einem groben Überblick ähnlich dem von buch7.

ecobookstore.de – der grüne Online-Buchhandel
Der ecobookstore spendet 70% seiner Gewinne für den Erhalt des Regenwaldes. Letztendlich ist das – wie bei den obigen Händlern – ein kleiner Betrag pro Ware. Versandkosten werden erst ab einer Bestellung von 20 € erlassen. Das Angebot ähnelt dem von FairBuch und buch7.

Auch andere Online-Buchhändler gibt es: buecher.de, buchhandel.de, thalia.de, weltbild.de und wie sie alle heißen. Ich setze mein Vertrauen aber lieber in ein Unternehmen, das nachweislich etwas Sinnvolles mit seinen Gewinnen anstellt. Man muss sich ja sowieso fragen, ob die Lage in anderen großen Unternehmen besser ist.

Aber auch Offline-Buchhändler können eine gute Alternative sein. Auch dort kann man nahezu alles bestellen, was nicht vorrätig ist, muss allerdings oft zweimal hingehen. Einmal zum Bestellen und einmal zum Abholen. Wer genau weiß, was er bestellen will, kann bestimmt auch telefonisch bestellen.

Bücher kaufen ist sowieso so eine Sache. Einmal gelesen, stehen die Bücher oft im Regal rum und verstauben. Bücher im Regal stehen zu haben macht natürlich Eindruck auf Besucher, ist höchst dekorativ und bietet Gesprächsthemen. Und manche Bücher liest man immer wieder. Oder man könnte sie immer wieder lesen, wenn man es denn wollte. Ab und zu schlägt man auch etwas nach.
Früher habe ich viel aus der Stadtbücherei ausgeliehen, als ich noch eine in meiner Nähe hatte. Mittlerweile habe ich sowieso einen zu speziellen Geschmack, um in einer Stadtbücherei fündig zu werden. Besonders toll finde ich es daher, in den Bücherregalen von Freunden mit einem ähnlichen Buchgeschmack (Hallo Vanessa, hallo Jessi und hallo Maxi!) zu schmökern und mir Bücher auszuleihen. Wodurch das Bücherregal im Wohnzimmer dann schon wieder einen Sinn bekommt.

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, gebrauchte Bücher zu erwerben oder geschenkt zu bekommen. Der Online-Flohmarkt booklooker.de zum Beispiel bietet eine Plattform zum Anbieten und Kaufen von Büchern. Gibt es das gesuchte Buch nicht, wird auch Neuware angeboten. Echte Flohmärkte machen gleich doppelt Spaß. Einmal beim Stöbern durch die Büchermassen und noch einmal, wenn man auf ein spannendes Fundstück gestoßen ist.

Manchmal gibt es Bücher auch umsonst. Zum Beispiel über die Plattform BookCrossing.de. Bücher werden dort registriert und dann irgendwo liegen gelassen, so dass sie von der nächsten Person gefunden und gelesen werden können. Die Bedingung: gefundene Bücher sollen nach der Lektüre weitergegeben werden. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen will, findet öffentliche Bücherschränke und Offizielle BookCrossing Zonen überall in Deutschland. Bücher an diesen Orten können einfach mitgenommen werden, sollten dann aber auch nach der Lektüre weitergegeben werden.

Auf Facebook haben sich mittlerweile einige Verschenk-Börsen aufgetan. Oder man tauscht einfach über Plattformen wie tauschticket.de oder hitflip.de. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Warum aber überhaupt gebraucht kaufen, leihen oder schenken? Für Sparfüchse ist die Antwort einfach. Es spart aber nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen. Man sieht dem Buch nicht an, was es alles schon hinter sich hat, wenn man es kauft. Aber es war immerhin mal ein Baum. Wieviele Bücher man mit dem Ressourcen- und Energieaufwand für ein Kindle herstellen kann, ist eine andere Frage für einen anderen Artikel.

Eine Sache hat Amazon allerdings, die trotz allem keine der Alternativen bietet: die Menge an Bewertungen, anhand derer ich eine Kaufentscheidung treffen kann. Aber warum auch? Mein nächster Einkauf kann doch auch folgendermaßen aussehen: Ich stöbere auf Amazon, lese mir alle Bewertungen in Ruhe durch und entscheide mich für ein Buch. Und dann suche ich den Buchhändler meines Vertrauens auf – das muss ja nicht einmal ein Online-Büchhändler sein! – und bestelle das Buch.

Vielen Dank übrigens an die Zaunreiterin, die mich auf die Alternativen das erste Mal aufmerksam gemacht hat.

Weiterführende Links:

Zeit Online – Mach es anders! (sehr spannender Artikel zum Thema Gewohnheiten)

14 Kommentare

  1. Ist es nicht irgendwie inkonsequent, bei amazon zu stöbern, die Bewertungen zu lesen – sich dabei vielleicht noch über lustige Artikel und deren genauso lustige Bewertungen zu amüsieren – und dabei Traffic auf der Website zu erzeugen, wenn man den achso bösen Laden doch eigentlich boykottieren will? – Also wenn, dann bitte richtig.

    1. Über genau den Absatz hat mich mein Freund auch geschimpft. Traffic auf deren Website zu erzeugen bringt allerdings Amazon nichts, je mehr Traffic umso mehr müssen die ja potentiell zahlen (wenn das für so ein Unternehmen überhaupt relevant ist). Ich denke, man kann das jetzt machen, weil die Bewertungen schonmal da sind. Aber wenn es tatsächlich so weit kommen sollte, dass mehr Menschen Amazon boykottieren, dann würde das natürlich auch so weit führen, dass dort weniger bewertet wird. Dann müsste sich eine Alternative etablieren. Natürlich wäre es gut, wenn sich da heute schon eine Alternative etablieren würde, aber das halte ich für utopisch.
      Übrigens finde ich die Aussage „Wenn, dann bitte richtig.“ sehr problematisch. Irgendwo muss man schließlich anfangen. Wenn man immer sagt „wenn, dann bitte richtig“, wird man wahrscheinlich nie etwas ändern, weil man immer etwas findet, was nicht zu 100% zufrieden stellt.
      Da du es so inkonsequent findest, Amazon-Bewertungen zu lesen, wo kaufst du denn?

      1. Ich finde es inkonsequent, gegen einen Laden zu wettern, aber dennoch hinzugehen und einen Service oder Feature auf der Website zu nutzen. Wo ich kaufe ist eigentlich unerheblich, aber: ich kaufe bei Amazon ein und habe kein so schlechtes Gewissen dabei, weil ich weiß, dass ich damit auch Arbeitsplätze sichere. Denn wenn der Laden dicht macht (wovon ich jetzt mal nicht ausgehe), sitzen viele viele traurige Menschen auf der Straße und werden vom bösen Jobcenter schikaniert. Im übrigen gibt es einige Gegendarstellungen zu dem ARD-Beitrag (http://www.pro-medienmagazin.de/kommentar.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6337, http://www.theeuropean.de/jennifer-pyka/5904-skandal-um-amazon-fakten-und-fiktionen?fb_action_ids=10200479580179229&fb_action_types=og.likes&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%2210200479580179229%22%3A264312077037079%7D&action_type_map=%7B%2210200479580179229%22%3A%22og.likes%22%7D&action_ref_map). Auch wenns ARD ist… ich würd nicht alles einfach schlucken.
        Achja, hier sind wohl die glücklichsten Mitarbeiter Amazons: http://kotaku.com/goats-work-at-amazon-japan-like-actual-goats-668018890

        Und ja, irgendwo muss man wohl anfangen und bei dem Wust an Ungerechtigkeiten in dieser Welt ist das gar nicht so leicht, einen Anfang des Wirrwarrs zu finden und sich daran entlang zu hangeln. Ist wohl eine Lebensaufgabe.

        1. Also ich denke, man kann sich aussuchen, ob man nun lieber den ARD-Journalisten glaubt, oder ob man der Gegendarstellung von Silvina Glauben schenkt, die daraufhin ja immerhin vom Seepark Hotel eingestellt wurde.

          Mir war es für den Artikel einfach wichtig, Alternativen zu zeigen, insofern man sie sich wünscht. Das muss nicht jeder gut finden. Aber ich finde es gut, wenn ich in einem Laden bestelle, wo ein Teil des Gewinns für gute Zwecke genutzt wird. Und ich finde Arbeitsplätze schaffen um jeden Preis auch nicht richtig. Es gibt ja durchaus auch Ideen für ein bedingungsloses Grundeinkommen, grundsätzlich weniger Arbeitsstunden bei gleichem Lohn, so dass mehr Leute arbeiten können, etc.. Aber anstatt sich damit auseinanderzusetzen, subventioniert der Staat lieber Großkonzerne, die unsere Umwelt zerstören und Menschen ausbeuten.

  2. Vielen Dank für deinen Beitrag, ich habe wieder einige interessante Alternativen zum Bücherkauf gefunden. Offizielle BookCrossing-Zonen kannte ich noch nicht. 🙂
    Was die Bewertungen angeht, würde ich als Alternative eher Seiten wie z.B. die Histocouch oder Lovelybooks vorschlagen. Nach meiner Erfahrung sind die Rezensionen dort ausführlicher/gehaltvoller als bei Amazon und man kann zu einem Buch auch mehrere Meinungen lesen und vergleichen.

    Ich würde den Artikel gern bei mir verlinken, wenn du einverstanden bist?

  3. Danke für den Artikel und besonders die aufgezeigten Alternativen.
    Für mich ist amazon weniger Gewohnheit als tatsächlich Mangel an Alternativen, weil ich schlichtweg nicht die Zeit habe, wegen eines Buches zweimal quer durch die Stadt zu fahren (zumal englische Bücher bestellen im normalen Buchladen ja auch nicht einfach ist und dauert, und es hier leider ohnehin fast nur noch große Kette-Buchläden gibt, die ich auch nicht mehr unterstützen möchte als amazon.
    Da ist es sehr gut zu wissen, dass es auch an Onlineversand Alternativen gibt. 🙂

    Allerdings schwenke ich zur Zeit (v.a. wegen des vollen Bücherregals) vermehrt auf Ebooks um. Gebrauchte Bücher loswerden ist nämlich gar nicht so einfach, wenn’s in der eigenen Stadt keine öffentlichen Bücherschränke gibt, und ebooks nehmen wenigstens keinen Platz weg. (Man kann ja auch nicht einfach Dutzende Bücher auf einmal per BookCrossing aussetzen – zumal ich mich eher von Büchern trennen möchte, die ich eher mittelprächtig fand…)
    Kennst Du eventuell einen online-Buchhandel, der da eine Alternative zu amazon bietet, mit vernünftigem Angebot, z.B. auch an englischen Ebooks?

    1. Wobei ich nach nochmal-drüber-nachdenken auch sagen muss, dass ich „Großteil des Gewinns an die Mitarbeiter ausschütten“ (bzw.seine Leute anständig bezahlen und dafür halt weniger Gewinn machen) ja generell noch viel sinnvoller finde als Gewinne wohin auch immer zu spenden. Denn das, was an amazon so ätzend ist, ist ja nicht, was die mit ihren Gewinnen machen, sondern dass sie diese Gewinne dadurch erzielen, dass sie ihre Leute massiv ausbeuten.

      Von daher würde mich sehr interessieren, ob die von Dir genannten Alternativen auch ne Aussage zur Bezahlung ihrer Mitarbeiter haben. Seine Leute für nen hungerlohn arbeiten lassen nur um dann medienwirksam viel Geld an NGOs zu spenden kann’s ja irgendwie auch nicht sein.

      1. Also ich weiß von den Leuten von buch7, dass das Team ehrenamtlich nebenher arbeitet. Das scheint problemlos möglich zu sein. Geliefert werden die Bücher von libri, weiß aber nicht, ob über deren Logistik oder eine andere. Das wird nicht so genau gesagt. Hier wird über die Kostenstruktur geschrieben: https://www.buch7.de/static/kostenstruktur
        Libri ist aber auch kein so toller Arbeitgeber, wahrscheinlich sogar ähnlich wie amazon. Einstieg nur über Zeitarbeit möglich, wenig Lohn, etc. Kann jetzt meine Aussage allerdings nur auf zwei Stimmen stützen: http://www.kununu.com/de/he/bad-hersfeld/hg/libri
        Fairbuch und ecobookstore sind anscheinend Partner von libri, wenn ich das Impressum richtig gedeutet hab.
        Wenn man einen kleinen Online-Versand hat, lohnt es sich warhscheinlich nicht, eigene Logistik zu betreiben. Ist die Frage, ob es bessere Alternativen gibt…
        Danke für den Denkanstoß in die Richtung!

  4. > Gibt es also Alternativen? Ja. Gibt es Alternativen, die genau denselben Service und dasselbe Angebot bieten? Nein.

    Nochmal meine 5 Cents. Wenn man die lokale Buchhandlung als Beispiel nimmt: Bestellung bis 17.00 Uhr und das Buch ist i.d.R. auch am nächsten Tag da. Und was ich so gelesen habe, gibt es auch bei immer mehr Buchhandlungen die Möglichkeit, online bzw. per Mail zu bestellen.

    Ich habe jetzt auch deinen Artikel hier verlinkt. -> http://moorlicht.wordpress.com/2013/08/16/noch-ein-paar-worte-zu-den-alternativen/

  5. Find ich witzig, normalerweise beschweren sich die klassischen Händler immer daß sich die Kunden bei ihnen kostenlos beraten lassen und dann doch per Internet kaufen 😉

    Problematisch find ich aber gar nicht mal die Arbeitsbedingungen bei Amazon (& Co) selbst, sondern vor allem den Versand: Dort sind die Bedingungen oftmals deutlich schlechter, dazu kommt noch der Müll durch die (oftmals übergroße) Versandverpackung und der zusätzliche Treibstoffverbrauch.
    Klar – der lokale Händler bekommt die Bücher auch nicht schwuppdiwup hergebeamt, aber immerhin trifft dort die Ware gebündelt ein.

    1. Das ist wahr! Allein der Verpackungsmüll, der entsteht, ist wirklich enorm! Zumal bei Amazon ja oft auch mehrere Waren einer Bestellung in Einzellieferungen geschickt werden, die ein paar Tage nacheinander ankommen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen