Fair + Bio + Vegan + Klimafreundlich Einkaufen

Vegan regional klimafreundlich

Dieser Artikel ist älter als 3 Jahre. Es kann sein, dass die darin enthaltenen Informationen nicht mehr ganz aktuell sind und ich ihn heute anders schreiben würde.

Willst du nachhaltig leben, gibt es einiges zu beachten: Egal ob Lebensmittel, Klamotten, Möbel – Produkte sollen fair gehandelt, biologisch und regional erzeugt, vegan und klimafreundlich sein, damit sie ihren Weg in den Einkaufskorb – und bloß nicht in die Plastiktüte 😉 – finden.

Fair – Produzenten, Händler und Lieferanten werden anständig bezahlt und arbeiten unter menschenwürdigen Bedingungen
Bio – Menschen, die die Produkte verwenden, entsteht kein Schaden durch Pestizidbelastung, Tiere werden artgerechter gehalten
Vegan – durch den Produktionsprozess ist kein Tier zu Schaden gekommen oder getötet worden
Klimafreundlich – das Klima wird durch Produktion, Distribution, Lagerung und Verkauf möglichst wenig belastet, z.B. durch regionale Erzeugung

Wer heute nachhaltig konsumieren will, braucht auf fast nichts mehr zu verzichten. Es gibt faire und tierversuchsfreie Kosmetikprodukte, faire Mode, vegane Schuhe, nachhaltig produzierte Möbel, und Lebensmittel, für die weder Mensch, noch Tier, noch Natur zu Schaden gekommen sind. Neue nachhaltige Produkte schießen wie Pilze aus dem Boden. (siehe Anhang „Links zu Onlinehändlern mit ausschließlich fairen, biologischen und/oder veganen Produkten“)

Auf der Suche nach nachhaltigen Produkten merkt manch einer aber sehr schnell, dass der eigene Geldbeutel nicht für diese Art von Konsum ausgelegt ist. Denn Nachhaltigkeit hat (noch) ihren Preis, und der kann ganz schön hoch sein. Und schließlich verbraucht auch die nachhaltige Produktion Rohstoffe, die wir auf unserer Erde leider nicht ganz ohne Ende haben.

Gebraucht kaufen als Alternative

Dabei ist doch eigentlich alles, was wir zum Leben brauchen, bereits im Überfluss vorhanden. Unmengen an Second Hand Klamotten gibt es in Second Hand Läden, im Gebrauchtwarenhof, auf dem Flohmarkt oder auf Online-Auktionsplattformen wie Ebay. Das gleiche gilt für Möbel, Bücher, CDs, DVDs, Fahrräder, Autos, Schuhe, Einrichtungsgegenstände, usw. Die Liste lässt sich beliebig lange fortführen.

Nicht zuletzt kann ich mir die Frage stellen: Brauchen wir das überhaupt? Brauchen wir jedes halbe Jahr ein neues T-Shirt und eine neue Jeans? Brauchen wir mehr als drei Paar Schuhe? Brauchen wir jedes Jahr ein neues Smartphone? Brauchen wir alle paar Jahre ein neues Auto?

Und wenn ja, wozu?

Anhang: Links zu Onlinehändlern mit ausschließlich fairen, biologischen und/oder veganen Produkten

Fairtrade, Bio, Vegane & Klimafreundliche Mode & Kosmetik:
Muso Koroni

Fairtrade & Bio Mode:
Mano Mama
glore (Standorte: Nürnberg, München, Hamburg, Stuttgart)
Greenvolution (Standort: Erlangen)
Greenality
Trusted Clothing
United Elements
Zündstoff
Mr. & Mrs. Green

Vegane Schuhe:
avesu – a vegan shoe
Veggie Shoes
Vegane Zeiten

Nachhaltige Produkte (Kennzeichnung von Fair, Bio, Vegan, Klimafreundlich):
Avocado Store
Lilli Green Shop

Vegane Produkte:
Alles Vegetarisch
Roots of Compassion
Simplyvegan
Vegan 4 Living

Fairtrade & Bio Kletterkleidung:
Monkee Clothing

Fairtrade, Bio & Veganer Kampfsportbedarf:
Vehement MMA

Fairtrade & Bio Stoffe:
Siebenblau
Meterwerk
Lebenskleidung

Fairtrade Designer Möbel:
Greenliving

Fairtrade Elektronik:
Fairphone (coming soon)
Die Faire Maus

Damit nur eine Auswahl an alternativen Einkaufsmöglichkeiten. Nicht zu vergessen: die lokalen kleinen und großen Bioläden, die immer auch faire und vegane Produkte anbieten.

3 Kommentare

  1. Gerade auch beim Thema Computer: meinen Laptop habe ich jetzt 4 Jahre – und den hatte ich schon als 3jähriges Gebrauchtmodell gekauft. Ein solides Arbeitstier (IBM Thinkpad), neu irre teuer (>1.500) aber gebraucht sogar eher billig (300,-), umweltschonend weil er eben nicht auf dem Schrott landet, und bis heute völlig ausreichend weil eben aus dem Profi-Arbeitsgerätelager nicht von vornherein „zu klein“ gekauft.

    Wenn ein Ersatzcomputer ansteht: einfach mal unter „gebrauchte Laptops“ o.ä. suchen. Inzwischen gibt’s Händler die sich auf das spezialisiert haben. Für Verbraucher gibt’s da dann auch 1 Jahr Garantie. Was will man mehr?

    1. Gebraucht kaufen ist sicher auch eine gute Lösung. Ebenso wie das kaputte Gerät zu den kleinen Werkstätten zur Reparatur bringen. Und hoffen, daß es zu reparieren geht – wie ich es jetzt bei meinem Monitor machen werde und hoffen werde, daß er vom Hersteller nicht so angelegt wurde, daß keine Reparatur möglich ist. Leider auch noch so ein Thema. :/

  2. Die Antwort ist hier ein klares Nein. Natürlich braucht man nicht jedes Jahr ein neues Smartphone, einen neuen PC, whatever. Allein schon deswegen, weil die Ressourcen nunmal nicht ewig währen. Das ist eigentlich für jeden, der sich damit etwas länger beschäftigt, schon altbekannt und damit kalter Kaffee.

    Die Frage sollte eher sein – wie macht man diese Denkweise Otto Normalverbraucher schmackhaft, der sich lieber an der gewohnten Denkweise festhält und sich gegen die kleinsten Veränderungen in Richtung umweltbewußtes Verhalten wehrt, als ginge es um das erstgeborene Kind.

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